Zweijährige

Seit September 2009 betreuen wir Kinder ab Zwei.

Sie gewöhnen sich zu Beginn ihrer Kinderhauszeit, in Begleitung der Eltern, in unsere „Nestgruppe“ ein. (lt. Aktueller Betriebserlaubnis 7 Kinder)

Im  ersten Jahr lernen die Jüngsten mit Unterstützung ihrer Erzieherin, behutsam und allmählich alle anderen Kinder, Erwachsenen und die räumlichen Bedingungen im Haus und Garten kennen.

Entsprechend ihrem Entwicklungsstand haben sie die Möglichkeit  Kontakt zu  drei- bis fünfjährigen Kindern in den Nachbarzimmern aufzunehmen.

Von ihren kurzen Ausflügen, bei denen sie von allen Erziehern aufmerksam beachtet werden, können sie jederzeit in ihr Zimmer, zu ihrer vertrauten Erzieherin zurückkehren, um sich auszuruhen.

Die Eingewöhnung in die zukünftige Kindergartengruppe passiert ganz nebenbei allmählich und fließend. In der Regel ist zum 3. Geburtstag der Übergang in die Kindergartengruppe  erfolgt und neue Eingewöhnung mit Eltern überflüssig.

 

Montessoripädagogik für Kinder ab Zwei:

 

  • Kinder  ab Zwei haben eigene Bedürfnisse, die von Erwachsenen erkannt und besonders beachtet werden.
  • Feste Bezugspersonen, in und nach der Eingewöhnungszeit geben dem Kind Sicherheit im Kinderhausalltag.

Im Spiel, in Pflegesituationen (beim Aus- und Ankleiden, beim Wickeln und als Unterstützung bei den Mahlzeiten, beim Schlafen) sind vertraute Erwachsene wichtig.

Sie beobachten, beachten feinfühlig jedes Kind.

Sie erkennen  den individuellen Entwicklungsstand und seine sich daraus ergebenden Bedürfnisse. Diese Erzieher gestalten eine Lernwelt

(lt. Montessori- vorbereitete Umgebung) in der das Kind seinen nächsten Entwicklungsschritt gehen kann und begleiten es fürsorglich.

Die  Umgebung  spricht alle Sinne des Kindes an.

  • Bewegungsanreize im Kinderhaus und im Garten sind so gestaltet, dass die Kinder sie als tägliche Herausforderung neu erfahren.

Sie  erleben  ältere Kinder im Spiel und in Bewegung. Sie können sich an ihnen orientieren.

  • Sprache entwickelt sich im Austausch mit Kindern und  Erwachsenen, im täglichen Leben, gezielt organisierten Sprechanlässen, Singen und Erleben von Musik.

 

„Der Erzieher „muss auf seine eigene Aktivität zugunsten des Kindes verzichten.“  Bei der erzieherischen Haltung des Erwachsenen dem Kind gegenüber handelt es sich um die „Begrenzung des Einschreitens. Dem Kind muss geholfen werden, wo das Bedürfnis für Hilfe da ist. Doch schon ein Zuviel dieser Hilfe stört das Kind.“

 

Hildegard Holtstiege: „Montessori- Pädagogik für 0-4 Jahre“

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